Wann lässt mich die Trauer mein Leben leben?
trauerbegleitung, trauerbegleiter, trauer, trauerarbeit, hilfe bei trauer, verlust, wie trauert man richtig, tod der eltern, tod des vaters, tod der mutter, tod des partners, scheidung, trennung, herzschmerz, liebeskummer, coaching, coach, alexandra kossowski, trauerbegleitung, sterbebegleitung, hospiz, verlust verarbeiten, trauer verarbeiten, trauer meistern, fels in der brandung, licht am ende des tunnels, trauerhilfe, trauerspruch
16249
post-template-default,single,single-post,postid-16249,single-format-standard,cookies-not-set,ajax_fade,page_not_loaded,,vertical_menu_enabled,side_area_uncovered_from_content,qode-theme-ver-16.7,qode-theme-bridge,wpb-js-composer js-comp-ver-5.5.2,vc_responsive
 

Wann lässt mich die Trauer mein Leben leben?

Photo by Hadis Safari on Unsplash

Wann lässt mich die Trauer mein Leben leben?

Ich habe vor kurzem in unserer Facebook Gruppe „Was bleibt, ist Deine Liebe“ gefragt, welche Frage die Mitglieder ihrer Trauer am liebsten stellen würden. Eine Teilnehmerin fragte „Wann lässt Du mich mein Leben leben?“

Ich dachte sofort an „es lebt mich“, warum geben wir einem Gefühl so viel Kraft, dass es über unser Leben bestimmen kann? Was ist so groß, dass diese Botschaft der Trauer alles andere vereinnahmt?

Die rosarote Brille

Ich frage mich: wie wäre das umgedreht?
Angenommen wir sind frisch verliebt. Wir kennen das ja alle, Liebe macht blind und so. Die rosarote Brille. Man vergisst Sachen, man „funktioniert“ praktisch nur noch in der Nähe des Anderen, man denkt an nichts anderes. Man ist euphorisiert, schläft kaum, ist aufgeregt. Bestimmt dann die Liebe auch das Leben? Sind wir dann nicht mehr entscheidungsfähig oder in der Lage unser Leben selbst zu gestalten?

Klar, könnte man jetzt argumentieren, dass schon so manch eine schwerwiegende Entscheidung unter dem rosaroten Filter getroffen wurde, von der man nach einiger Zeit dachte „Was hat mich denn da geritten?“ Dass sich unser Leben geändert hat. Wenn der neue Lieblingsmensch in Hamburg wohnt, statt in München und man auf einmal vor der Frage steht, ob man sein Leben woanders weiterleben wird, wenn man zusammen sein möchte.

Aber geben wir wirklich die Verantwortung an das Gefühl Liebe ab? Ich denke nicht.

Warum ist es dann in der Trauer so? Geben wir die Verantwortung ab, weil wir glauben, wir schaffen es anders nicht? Ist es wirklich die Trauer, die uns am Leben hindert? Oder war die Trauer nur der Anfang und es stecken ganz andere Dinge dahinter?

 


Verpasse keine Neuigkeiten mehr und erhalte neue Artikel und Termine direkt in Deine Inbox!

Vorname*
eMail*

 


Individuell – wie Trauer auch

Sicherlich ist das eine individuelle Frage. So wie Trauer individuell ist. Jeder trauert anders und jeder hat andere Umstände. So wie auch jeder anders liebt. Wir sprechen zwar alle von Liebe, aber trotzdem verbindet jeder von uns etwas anderes damit.

Weiterführende Fragen

Was will meine Trauer mir sagen?
Wer hat die Verantwortung für mein Leben?
Welche anderen Gefühle und Gedanken stecken für mich hinter der Trauer? Setzt sich Trauer aus mehreren Gefühlen zusammen? Wenn ja, welches Gefühl habe ich noch nicht (ausreichend) beachtet?
Woran würdest Du merken, dass DU Dein Leben lebst? Woran merkst Du, dass die Trauer Dein Leben lebt?

Alexandra
info@leid-und-freud.de