Trauer im Alltag Archive - Leid und Freud
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Trauer im Alltag Tag

Lena verlor ihren Verlobten kurz vor der Hochzeit. Lange Zeit dachte sie, sie wird jetzt auch sterben, ihm "hinterher-sterben". Das beruhigte sie auch, denn dann würde sie auch die Trauer nicht mehr lange aushalten müssen.   Ich habe Lena in ihrem Wohnzimmer in Berlin besucht und sie hat mir ihre Geschichte erzählt, von in-die-Arbeit-stürzen, Rationalität und warum sie heute für ihren kleinen Sohn Tage- und Videobücher macht.   Lena arbeitet heute als Coach u.a. für berufliche Neuorientierung, mehr erfährst Du auf ihrer Website oder auf Instagram      45min ...

Du hast erst kürzlich oder schon vor längerer Zeit einen geliebten Menschen verloren? Egal wie nahe Ihr Euch wart, der Verlust beschäftigt Dich, lässt Dich nicht los und Du hast das Gefühl, bisher noch keine gute Bewältigung für Deine Trauer, Deine Gefühle gefunden zu haben? An diesem Wochenende nehmen wir uns Zeit und geben der Trauer Raum. In Reflexionen, Schreib- und Achtsamkeitsübungen setzen wir uns mit der oftmals einhergehenden Hilflosigkeit auseinander. Es geht darum, die Trauer „greifbar“ zu machen, zu akzeptieren, dass es – ungleich vieler Alltags- oder Arbeitssituationen – keine Lösung oder Erklärung für das Geschehene gibt. Wir gehen der Frage auf den Grund, was Trauer und trauern für jeden von uns individuell bedeutet. Welche Gedanken beschäftigen uns ganz besonders? Wie kann das Leben ohne die verstorbene Person weitergehen? Du schöpfst dabei aus den Erfahrungen der anderen Teilnehmer und teilst Deine eigenen. Samstag, 28.09., 10.00-17.00 Uhr Sonntag, 29.09., 10.00-15.00 Uhr Schöneberg, VHS, Barbarossaplatz 5,...

Rebecca hat viele Menschen verloren: Ihre Halbschwester, ihre geliebte Oma, diverse Bekannte und eine ganz liebe Freundin durch Suizid. Auch wenn Rebecca erst 9 Monate alt war als ihre Halbschwester verstarb, so waren Angst und Trauer immer ein ständiger Begleiter. Wie Rebecca mit ihrer Trauer und ihrer Angst umgeht und warum es für sie und ihre Familie so wichtig ist vorzusorgen, erfahrt Ihr hier. Rebecca findet Ihr hier bei Instagram. Wenn auch Ihr Euch um Eure Vorsorge kümmern möchtet, findet Ihr hilfreiche Links, Dokumente und Tipps hier: https://www.bmjv.de/SharedDocs/Downloads/DE/Service/Formulare/Vorsorgevollmacht.html https://www.bundesgesundheitsministerium.de/patientenverfuegung.html 55 Minuten ...

Jule erzählt vom Tod ihres Bruders und wie sie begonnen hat, sich selbst Hilfe in der Trauer zu suchen. Auch davon, dass sie schon während der Beerdigung eine Nebenrolle einnahm und dass sie bis zum Amtsarzt musste, um ihre Abschlussprüfung verschieben zu dürfen, weniger als 6 Monate nachdem ihr Bruder verstorben ist. Jule findest Du hier bei Instagram ...

Mir ist nun das Thema Trauer und Hochzeit mehrfach in Begleitungen/Coachings begegnet. Was machen wir, wenn wir trauern, aber Freunde/Familie heiraten? Wie können wir an einem freudigen Fest teilhaben, wenn uns eigentlich gar nicht nach Feiern zumute ist? In diesem Zusammenhang ist mir aufgefallen, dass meine Mutter bspw. ihre Mutter beerdigt hat, am selben Tag, an dem ihr Schwager geheiratet hat. Sie war also morgens auf der Beerdigung meiner Oma und nachmittags auf der Hochzeit meines Onkels. Ich habe meinen Vater das letzte Mal lebend gesehen, als ich auf dem Weg zur Hochzeit meiner besten Freundin war. Eine Woche danach ist er dann verstorben. Mir ist trotzdem nie aufgefallen wie nah selbst wir schon "Leid und Freud" erlebt haben. Wie kommen Trauer und Freude zusammen? Oftmals denken wir, dass wir während der Trauer gar keine Freude empfinden dürfen. Wir glauben wir müssten immer traurig sein. Manchmal kommt uns alles freudige auch banal vor. Wie soll...

Heute wird die Trauer laut: Der 25. März steht unter dem Motto "Alle reden über Trauer". Silke Szymura von "In lauter Trauer" hat heute auf den Tag genau ihren Partner verloren. Sie möchte ermutigen über Trauer zu reden, Gefühle auszudrücken, Trauernden zuzuhören, nicht vor dem Tod zurückzuschrecken. Und ich rede heute mit. Warum schmerzt die Trauer so sehr? Das lässt sich eigentlich ganz leicht beantworten: Trauer ist Liebe, die ihr "Objekt" nun nicht mehr lieben kann. Sie kann es schon, aber es gibt eben keine aktive Erwiderung der Liebe mehr. Und es wird sie auch nie wieder geben. Gleichzeitig verlieren wir eine Person, mit der wir viel Zeit verbracht, vielleicht sogar zusammen gelebt haben. Wir verlieren einen Menschen, der uns viel beigebracht hat, der für uns da war, mit dem wir gelacht und geweint haben. Trauer ist also gleichzeitig ein "Ablösungsschmerz", ein "Verlassenwerden-Schmerz", ein Schmerz, der aus dem sich-Wehren gegen das neu aufgezwungene Leben resultiert. ...

Jemanden zu verlieren ist eine der größten Herausforderungen in unserem Leben. Hier gibt es 10 Dinge, die Du über Trauer wissen solltest: 1) Wenn jemand seine Hilfe anbietet, nimm sie an Viele werden sagen "Melde Dich, wenn Du was brauchst". Nicht jeder wird es ernst meinen, aber manche wissen einfach nicht, was sie konkret tun können, um Dir zu helfen. Viele fühlen sich auch hilflos, weil sie Deine Trauer nicht leichter machen können. Direkt zu sagen was man braucht, kann auch für sie erleichternd sein. Die Kinder abholen, den Einkauf machen, mit dem Hund gehen, vielleicht auch mal die Wäsche aufhängen, das alles kann hilfreich sein und Dich erstmal entlasten. Scheue Dich nicht Hilfe anzunehmen oder danach zu fragen. 2) Manche Menschen werden emotionslose Dinge sagen "Du bist doch noch jung, Du findest jemand Neues", "Du kannst noch viele Kinder bekommen", "Immerhin leidet er/sie jetzt nicht mehr", etc. Viele wissen nicht, was sie sagen...

Ich habe in unserer Facebook Gruppe für Trauernde gefragt: Welche Frage würdest Du Deiner Trauer gerne stellen? Eine Teilnehmerin fragte: "Wann sehe ich die Trauer als Freund und nicht -wie aktuell- als Feind?" Annehmen und akzeptieren Debbie Ford sagte einmal im Rahmen ihrer Arbeit mit Schatten: "What we resist, persists." Frei übersetzt bedeutet es so viel wie, wir geben Energie in das, worauf wir uns konzentrieren. Ein Beispiel: Wenn mich jemand nervt, dann denke ich mit großer Wahrscheinlichkeit darüber nach, wie sehr mich diese Person nervt. All die blöden Sachen, die diese Person macht, wie sie nicht merkt, dass sie nervt, wie sie spricht, sich kleidet, etc. Und wie leicht können wir uns in das Genervt-Sein reinsteigern. Ich glaube, jeder von uns hat das schonmal erlebt. Was aber gleichzeitig passiert ist, dass wir unsere ganze Energie zu dieser Person fliessen lassen. Auch, wenn es "negative" Energie ist. Und umso mehr Energie in etwas fliesst, umso...

Ich habe in unserer Facebook Gruppe „Was bleibt, ist Deine Liebe“ gefragt, welche Frage die Mitglieder ihrer Trauer am liebsten stellen würden. Eine Teilnehmerin fragte „Warum konnten wir Dich nicht halten?“. Es geht dabei um einen Menschen, der sich entschieden hat freiwillig aus dem Leben zu gehen. Das "Warum?" Wenn jemand sich entscheidet sein Leben zu beenden (ob nun gewaltsam oder durch die Ablehnung von Medikation/Therapie), dann ist das für alle Betroffenen auch immer eine Art "Zurückweisung". Ein Schlag ins Gesicht. Irgendwie fragen wir uns dann "Warum will er/sie nicht mehr am Leben mit uns teilhaben? Was stimmt mit uns nicht? Was stimmt mit dem Leben nicht?" Sein eigenes Leben zu beenden ist gegen das Gesetz der Natur. Teilen wir doch alle den Willen zum Überleben. Wie also kann es sein, dass jemand den wir lieben, nicht mehr leben will? Eine solche Entscheidung stellt alles in Frage. Nicht nur die Beziehung, die wir zum Verstorben haben...