Trauer bewältigen Archive - Leid und Freud
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Trauer bewältigen Tag

Lena verlor ihren Verlobten kurz vor der Hochzeit. Lange Zeit dachte sie, sie wird jetzt auch sterben, ihm "hinterher-sterben". Das beruhigte sie auch, denn dann würde sie auch die Trauer nicht mehr lange aushalten müssen.   Ich habe Lena in ihrem Wohnzimmer in Berlin besucht und sie hat mir ihre Geschichte erzählt, von in-die-Arbeit-stürzen, Rationalität und warum sie heute für ihren kleinen Sohn Tage- und Videobücher macht.   Lena arbeitet heute als Coach u.a. für berufliche Neuorientierung, mehr erfährst Du auf ihrer Website oder auf Instagram      45min ...

Im Rahmen meines Themenmonats im Juni 2019, in dem es um verwaiste Geschwister geht, hat mir Francine ihre Geschichte aufgeschrieben: Alles fing mit meiner Idee an, meine Mutter zum Muttertag 12.5.2019 mit einem Frühstück zu überraschen. Ich habe mit ihrem Mann (meine Mutter hat neu geheiratet) alles abgeklärt und habe meine Geschwister gefragt ob sie mitkommen möchten. Meine Schwester Jaqueline (20) hatte den Dienstag ihre Abschlussprüfung und wollte dafür lernen, mein jüngster Bruder Enrico (19) studierte zu dem Zeitpunkt noch in Nürnberg. Doch mein anderer Bruder Dominik (24) sagte sofort ja und wollte mit. Wir haben den Abend vorher noch telefoniert. Ich fragte ihn ob wir Vatertag was zusammen machen wollen und er sagte: "Wieso, willst‘e Lisa (meine Tochter) abgeben?" und lachte, ich sagte: "Nein, nein ich will nur was mit euch unternehmen." Dann sagte er: "Da können wir morgen in Ruhe darüber reden" Aus irgendeinem Grund hatte ich ein schlechtes Gefühl und ich bat ihn...

Ich habe im Themenmonat im Juni 2019 gefragt, welche Bücher meine Community für verwaiste und trauernde Geschwister empfehlen kann. Auch für Eltern, die ein Kind verloren haben und die Erinnerungen an das Geschwisterkind für die hinterbliebenen Geschwister lebendig halten wollen: "Bruderherz, ich hätte Dir so gern die ganze Welt gezeigt" - Marian Grau "Vergebliches Warten - Familie Vogel und der Abschied für immer: Ein Buch für alle Kinder, die ein Geschwisterchen verloren haben" - Verena Herleth "Mit Trauer leben: Hilfen für verwaiste Eltern und Geschwister" - Harriet Kämper "Weil Du mir so fehlst" - Ayse Bosse "Sternleins Reise" - M. Hosse-Dolega "Das Buch der Erinnerungen" - Britta Teckentrup "Lilly ist ein Sternenkind - Das Kindersachbuch zum Thema verwaiste Geschwister" - Heike Wolter  "Das leere Zimmer" - Elizabeth DeVita-Raeburn "Wir für immer - wenn Geschwister sterben" - Whisper von Soul e.V. "Ist da oben jemand?" - Bärbel Schäfer   Kennst Du noch mehr Bücher?Hier findest Du noch Buchtipps für Sterneneltern und die besten...

Mir ist nun das Thema Trauer und Hochzeit mehrfach in Begleitungen/Coachings begegnet. Was machen wir, wenn wir trauern, aber Freunde/Familie heiraten? Wie können wir an einem freudigen Fest teilhaben, wenn uns eigentlich gar nicht nach Feiern zumute ist? In diesem Zusammenhang ist mir aufgefallen, dass meine Mutter bspw. ihre Mutter beerdigt hat, am selben Tag, an dem ihr Schwager geheiratet hat. Sie war also morgens auf der Beerdigung meiner Oma und nachmittags auf der Hochzeit meines Onkels. Ich habe meinen Vater das letzte Mal lebend gesehen, als ich auf dem Weg zur Hochzeit meiner besten Freundin war. Eine Woche danach ist er dann verstorben. Mir ist trotzdem nie aufgefallen wie nah selbst wir schon "Leid und Freud" erlebt haben. Wie kommen Trauer und Freude zusammen? Oftmals denken wir, dass wir während der Trauer gar keine Freude empfinden dürfen. Wir glauben wir müssten immer traurig sein. Manchmal kommt uns alles freudige auch banal vor. Wie soll...

Ich habe einmal gesammelt und die Community gefragt, welche Bücher sie als Sterneneltern oder beim Verlust ihre Kindes gelesen haben. Die komplette Sammlung findet Ihr hier: "Tief im Herzen, fest an der Hand" - Klara Lenzen & Anna Jakob "Gute Hoffnung, jähes Ende" - Hannah Lothrop "Mein Sternenkind" - Heike Wolter "Schmetterlingstango" - Georg Magirius "Wenn die Wiege leer bleibt" - Sabine Bode & Fritz Roth "Das letzte Hemd hat viele Farben" - Sabine Bode & Fritz Roth "Still geboren: Wie mit dem frühen Kindstod umgehen? Ein Begleitbuch für Eltern, Freunde und Hebammen von totgeborenen Kindern" - Maureen Grimm, Anja Sommer "Nicht nur Mütter waren schwanger" - Alisa Tretau "Leise wie ein Schmetterling" - Ute Horn "Ich hätte Dich so gern gekannt" - Friederike Rosenfeld "Die Sorgen der Sternenkinder" - Sara Maria Behn "Gestern war ich noch schwanger" - Nicole Schäufler "Und was kommt danach? Begleitbuch bei Tot- und Fehlgeburt" - Hildegard Wörz-Strauß "Irgendwie mein Leben" - Mila Lippke "Das Trauerbuch für Eltern" - Silia Wiebe "Von...

Im Rahmen eines Themenmonats im April 2019 habe ich Geschichten von Sterneneltern gesammelt und veröffentlicht.Sterneneltern fühlen sich meistens unsichtbar, weil das Kind eben fehlt und zudem wird das Sternenkind totgeschwiegen, manchmal sogar in der eigenen Familie.Ich möchte, dass alle Sterneneltern sichtbar werden, dass das Thema Fehlgeburt, Totgeburt oder stille Geburt kein Tabu mehr ist und dass die Sternenkinder nicht in Vergessenheit geraten. Ein Plädoyer für die Trauer   Wiebke verarbeitet ihre Trauer auf Instagram. Ihr Sohn Espen verstarb 18 Tage nach seiner Geburt, ohne Vorzeichen. Wiebke hat zudem seine Geschwister, Zwillinge, ihre Löwenbabies, verloren. Warum es so dermaßen wichtig ist individuell und offen zu trauern, warum sich Trauer wie ein Marathon ohne vorheriges Training anfühlt, was eine "Espiwelle" ist und warum wir alle "angepasst - angepisst" sind, erfahrt Ihr hier:     Wiebke findet Ihr hier auf Instagram. Bärbel und ihre Geschichte über Jannik, die Wiebke im Podcast erwähnt, findet Ihr hier. ...

Im Rahmen meines Themenmonats im April 2019 habe ich Geschichten von Sterneneltern gesammelt und veröffentlicht.Sterneneltern fühlen sich meistens unsichtbar, weil das Kind eben fehlt und zudem wird das Sternenkind totgeschwiegen, manchmal sogar in der eigenen Familie.Ich möchte, dass alle Sterneneltern sichtbar werden, dass das Thema Fehlgeburt, Totgeburt oder stille Geburt kein Tabu mehr ist und dass die Sternenkinder nicht in Vergessenheit geraten. Warum es schwer ist wieder in den Alltag zu finden Bärbel erzählt uns die Geschichte von ihrem Sternenkind Jannik und davon, wie schwer es sein kann wieder in den Alltag zu finden bzw. einen neuen Alltag aufzubauen und sich neu zu finden.     Ihr findet Bärbel hier bei Instagram.   Die Fotografin Agnes arbeitet ehrenamtlich bei Dein Sternenkind. Fotografen machen ehrenamtlich Fotos von Sternenkindern. ...

Heute wird die Trauer laut: Der 25. März steht unter dem Motto "Alle reden über Trauer". Silke Szymura von "In lauter Trauer" hat heute auf den Tag genau ihren Partner verloren. Sie möchte ermutigen über Trauer zu reden, Gefühle auszudrücken, Trauernden zuzuhören, nicht vor dem Tod zurückzuschrecken. Und ich rede heute mit. Warum schmerzt die Trauer so sehr? Das lässt sich eigentlich ganz leicht beantworten: Trauer ist Liebe, die ihr "Objekt" nun nicht mehr lieben kann. Sie kann es schon, aber es gibt eben keine aktive Erwiderung der Liebe mehr. Und es wird sie auch nie wieder geben. Gleichzeitig verlieren wir eine Person, mit der wir viel Zeit verbracht, vielleicht sogar zusammen gelebt haben. Wir verlieren einen Menschen, der uns viel beigebracht hat, der für uns da war, mit dem wir gelacht und geweint haben. Trauer ist also gleichzeitig ein "Ablösungsschmerz", ein "Verlassenwerden-Schmerz", ein Schmerz, der aus dem sich-Wehren gegen das neu aufgezwungene Leben resultiert. ...

Jemanden zu verlieren ist eine der größten Herausforderungen in unserem Leben. Hier gibt es 10 Dinge, die Du über Trauer wissen solltest: 1) Wenn jemand seine Hilfe anbietet, nimm sie an Viele werden sagen "Melde Dich, wenn Du was brauchst". Nicht jeder wird es ernst meinen, aber manche wissen einfach nicht, was sie konkret tun können, um Dir zu helfen. Viele fühlen sich auch hilflos, weil sie Deine Trauer nicht leichter machen können. Direkt zu sagen was man braucht, kann auch für sie erleichternd sein. Die Kinder abholen, den Einkauf machen, mit dem Hund gehen, vielleicht auch mal die Wäsche aufhängen, das alles kann hilfreich sein und Dich erstmal entlasten. Scheue Dich nicht Hilfe anzunehmen oder danach zu fragen. 2) Manche Menschen werden emotionslose Dinge sagen "Du bist doch noch jung, Du findest jemand Neues", "Du kannst noch viele Kinder bekommen", "Immerhin leidet er/sie jetzt nicht mehr", etc. Viele wissen nicht, was sie sagen...