Tod Archive - Leid und Freud
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Tod Tag

Man redet ja bekanntlich nicht schlecht von Toten. Oder doch? Trauer verbinden wir oft mit Sehnsucht, Schmerz, dem Fehlen eines geliebten Menschen, den wir uns zurück wünschen. Aber was, wenn wir uns einen Menschen nicht zurück wünschen? Ein Tabuthema. Wie ist das mit der Trauer wenn jemand stirbt mit dem wir zwar verbunden sind, aber zu dem wir keine Beziehung hatten? Vielleicht ein Ex-Partner, der uns betrogen hat oder ein Familienmitglied für das wir zwar rechtlich verantwortlich sind, aber zu dem wir nie ein enges Verhältnis hatten oder mit dem wir gar verstritten waren? Was wenn nach Jahren der Funkstille auf einmal die Nachricht kommt, dass der Konfliktpartner verstorben ist? Jemand in meiner Familie sagte einmal, dass meine Mutter froh sein könne, dass mein Vater sich von ihr getrennt hat, sonst müsste sie ihn jetzt im Rollstuhl über den Gang schieben und nicht seine neue Frau. Wie Ihr seht, empathisch läuft es in meiner Familie...

Immer wenn ich erzähle, dass ich ehrenamtlich im Hospiz arbeite kommt "Oh wow, Respekt, aber ich könnte das nicht". Klar, verstehe ich. Jedoch frage ich mich oft, was sich Menschen unter einem Hospiz vorstellen. Ich habe letztens erzählt, wie lustig es manchmal ist. Und was für bewegende Geschichten ich oft höre. Da ist ein älterer Herr, der jedem der ihn besucht das Hochzeitsfoto von ihm und seiner Frau zeigt. Von 1963. Und mit Stolz erzählt er dann von seiner Frau. Immer noch, in 2018. Und er erzählt von seiner Arbeit in der DDR und was er alles erlebt hat. Dann eine andere Dame, die mir jede Woche dasselbe erzählt, aber wenn sie lacht sieht sie aus wie ein kleines Mädchen dass sich total freut, dabei zieht sie die Schultern so hoch. Sie sitzt jeden Nachmittag im Gemeinschaftsraum und trinkt ihren Kaffee. Vom gelebten Leben erzählen Es ist so wichtig, dass wir die Geschichten der...

Lebenskrisen wie der Tod oder die schwere Krankheit eines Angehörigen oder eine Trennung passieren Gottseidank nicht sehr häufig. Doch wenn sie passieren, dann sind diese kritischen Ereignisse umso einschneidender. Der Betroffene ist nicht nur abgelenkt oder sieht sich auf einmal ganz neuen Herausforderungen gegenüber, sondern er schläft vielleicht schlecht und ernährt sich weniger und ungesünder, sodass seine körperliche und geistige Belastbarkeit stark sinkt. Der Mitarbeiter ist weniger leistungsfähig und im Allgemeinen in seiner Arbeitsfähigkeit eingeschränkt. Natürlich haben alle Verständnis, doch wie wirken sich Lebenskrisen der Mitarbeiter auf das Unternehmen aus? Wie können Unternehmen Mitarbeiter in Krisen unterstützen? Warum sollten sie das überhaupt tun? Ca. 52% der Erwerbstätigen haben bereits eine Krise durchlebt. Über die Hälfte aller Betroffenen nahmen an sich selbst eine körperliche Beeinträchtigung wahr. Knapp 80% klagten über psychische Probleme während oder nach einer Krise. Jeweils 35% fühlten sich in dieser Zeit nicht zufrieden mit der Arbeit und/oder meldeten sich krank. Führungskräfte spielen entscheidende Rolle Bewerten...