Leben Archive - Leid und Freud
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Leben

Das Thema der diesjährigen Woche der Seelischen Gesundheit ist "Gemeinsam statt einsam - seelisch gesund zusammen leben". Ich werde dazu eine Veranstaltung im Yorck Share anbieten und als ich mich so mit dem Thema beschäftigt habe, machte es Klick bei mir. Im Januar fand ich mich in einer Supervision wieder und sprach über meine Angst vor der Einsamkeit. Ich habe bis dato drei Menschen in ihrer letzten Phase begleitet und alle drei waren: einsam. Alle waren um die 80, hatten Kinder, aber wenig bis keinen Kontakt. Alle lebten alleine. Einer von ihnen sogar sehr mittellos. Ich fand mich letztes Jahr auf seiner Sozialbestattung. Wir waren zwei Ehrenamtliche vom Hospiz und vier seiner Freunde. Sonst niemand. Angst vor der Einsamkeit Ich habe mittlerweile Angst davor auch einsam zu sein. Meist verbinde ich das mit "später", wenn ich alt bin, wenn meine Freunde gestorben sind und meine Nachbarn, wenn ich alleine nicht mehr klar komme und...

Ich habe ein Interview mit Iris Willecke geführt. Sie hat den Memento Tag ins Leben gerufen, der am 8.8.2019 dazu inspiriert, offener mit den Themen Tod und Sterben umzugehen.   Liebe Iris, wie bist Du überhaupt zu den Themen Tod, Sterben und Trauerbegleitung gekommen? Ich bin gelernte Krankenschwester und habe viel auf onkologischen Stationen und später auch 2 Jahre im Hospiz gearbeitet. Tod und Sterben gehörten daher von Anfang an zu meinem beruflichen Alltag. Als ich 21 war, hat der Tod dann auch Einzug in mein Privatleben gehalten, denn da ist mein Verlobter tödlich verunglückt. Viele Jahre später habe ich den Befähigungskurs zur ehrenamtlichen Sterbebegleitung absolviert und danach auch ein paar Jahre bei einem amb. Hospizdienst ehrenamtliche gearbeitet. Zur Trauerbegleitung bin ich eher zufällig gestoßen, - wobei es für mich ja eigentlich gar keine Zufälle gibt. Ich hatte in der Zeitung einen Hinweis auf einen Einführungskurs ins Thema gelesen und irgendwie passte es für...

Im Rahmen meines Themenmonats im Juni 2019, in dem es um verwaiste Geschwister geht, hat mir Sabrina ihre Geschichte aufgeschrieben: Es war ein Freitag im Juni 2008, unsere Oma hatte ihren 93. Geburtstag. Ich war mit meiner Mutter noch mitten in den Vorbereitungen und irgendwie beschlich mich ein komisches Gefühl und ich dachte: „Irgend etwas passiert doch heute noch!“ Ich schrieb meinem Bruder noch eine Nachricht, wann ich ihn denn abholen solle. Daß ich darauf keine Antwort bekam, wunderte mich nicht wirklich. Er war beruflich sehr eingespannt und das Handy hatte bei ihm nicht so den großen Stellenwert. Am Mittag kam die Pastorin zum gratulieren vorbei, Oma freute sich und genoss ihren Tag. Nachmittags trudelten dann die anderen Gäste ein und wir saßen an der großen Kaffeetafel. Nach dem Kaffee ging ich mit der Tochter (3 Jahre) von meinem Cousin nach draußen zum spielen. Da klingelte es an der Haustür, wir fragten...

Ich habe im Themenmonat im Juni 2019 gefragt, welche Bücher meine Community für verwaiste und trauernde Geschwister empfehlen kann. Auch für Eltern, die ein Kind verloren haben und die Erinnerungen an das Geschwisterkind für die hinterbliebenen Geschwister lebendig halten wollen: "Bruderherz, ich hätte Dir so gern die ganze Welt gezeigt" - Marian Grau "Vergebliches Warten - Familie Vogel und der Abschied für immer: Ein Buch für alle Kinder, die ein Geschwisterchen verloren haben" - Verena Herleth "Mit Trauer leben: Hilfen für verwaiste Eltern und Geschwister" - Harriet Kämper "Weil Du mir so fehlst" - Ayse Bosse "Sternleins Reise" - M. Hosse-Dolega "Das Buch der Erinnerungen" - Britta Teckentrup "Lilly ist ein Sternenkind - Das Kindersachbuch zum Thema verwaiste Geschwister" - Heike Wolter  "Das leere Zimmer" - Elizabeth DeVita-Raeburn "Wir für immer - wenn Geschwister sterben" - Whisper von Soul e.V. "Ist da oben jemand?" - Bärbel Schäfer   Kennst Du noch mehr Bücher?Hier findest Du noch Buchtipps für Sterneneltern und die besten...

Auf die Frage, was sich Sternenmamas zur Unterstützung in der Trauerzeit gewünscht haben, erhielt ich u.a. folgende Antworten: "Jemanden, der mir zuhört" "Eine Trauergruppe für Sternenmamas" "Dass die Familie da ist und es nicht totgeschwiegen wird" Was ist die "sternstunde - virtuelles Trauerwohnzimmer"? Ein virtuelles Trauerwohnzimmer ist eine online Trauergruppe. Wir treffen uns in einem online Meetingraum (für den man keine Anmeldung braucht), jeder bequem von Zuhause aus. Wir sehen uns, reden, tauschen uns aus, hören uns zu, unterstützen uns. Niemand muss das Haus verlassen, trotzdem findet ein Austausch mit anderen Müttern statt, die wissen wie Du Dich fühlst, weil sie dasselbe erlebt haben. Du musst Dich nicht rechtfertigen, warum Du so stark oder lange trauerst. Du bekommst hier immer ein offenes Ohr für Deine Trauer und die Geschichte Deines Kindes. Wir reden offen darüber, was passiert ist. Wann und wie funktioniert es? Wir treffen uns 5x online, Start ist ab Mittwoch, dem 22. Mai und dann alle 14...

Ich habe einmal gesammelt und die Community gefragt, welche Bücher sie als Sterneneltern oder beim Verlust ihre Kindes gelesen haben. Die komplette Sammlung findet Ihr hier: "Tief im Herzen, fest an der Hand" - Klara Lenzen & Anna Jakob "Gute Hoffnung, jähes Ende" - Hannah Lothrop "Mein Sternenkind" - Heike Wolter "Schmetterlingstango" - Georg Magirius "Wenn die Wiege leer bleibt" - Sabine Bode & Fritz Roth "Das letzte Hemd hat viele Farben" - Sabine Bode & Fritz Roth "Still geboren: Wie mit dem frühen Kindstod umgehen? Ein Begleitbuch für Eltern, Freunde und Hebammen von totgeborenen Kindern" - Maureen Grimm, Anja Sommer "Nicht nur Mütter waren schwanger" - Alisa Tretau "Leise wie ein Schmetterling" - Ute Horn "Ich hätte Dich so gern gekannt" - Friederike Rosenfeld "Die Sorgen der Sternenkinder" - Sara Maria Behn "Gestern war ich noch schwanger" - Nicole Schäufler "Und was kommt danach? Begleitbuch bei Tot- und Fehlgeburt" - Hildegard Wörz-Strauß "Irgendwie mein Leben" - Mila Lippke "Das Trauerbuch für Eltern" - Silia Wiebe "Von...

Im Rahmen meines Themenmonats im April 2019 habe ich Geschichten von Sterneneltern gesammelt und veröffentlicht. Sterneneltern fühlen sich meistens unsichtbar, weil das Kind eben fehlt und zudem wird das Sternenkind totgeschwiegen, manchmal sogar in der eigenen Familie. Ich möchte, dass alle Sterneneltern sichtbar werden, dass das Thema Fehlgeburt, Totgeburt oder stille Geburt kein Tabu mehr ist und dass die Sternenkinder nicht in Vergessenheit geraten.   Unser Sternenkind Mia Unsere Geschichte beginnt am 22.8.2018, da hielt ich nämlich das erste Mal einen positiven Schwangerschaftstest in der Hand und das in unseren Flitterwochen. Mein Mann und ich konnten es nicht wirklich glauben, denn das war doch erst der erste Zyklus nachdem ich die Pille abgesetzt hatte. Wir haben uns natürlich riesig gefreut aber wir wollten auch erstmal die Bestätigung vom Frauenarzt abwarten. Es hieß also noch eine Woche warten bis wir Gewissheit haben sollten. Am 29.8.2018 hatte ich also meinen Termin beim Arzt. Auch dort wurde wieder ein Test...

Im Rahmen meines Themenmonats im April 2019 habe ich Geschichten von Sterneneltern gesammelt und veröffentlicht. Sterneneltern fühlen sich meistens unsichtbar, weil das Kind eben fehlt und zudem wird das Sternenkind totgeschwiegen, manchmal sogar in der eigenen Familie. Ich möchte, dass alle Sterneneltern sichtbar werden, dass das Thema Fehlgeburt, Totgeburt oder stille Geburt kein Tabu mehr ist und dass die Sternenkinder nicht in Vergessenheit geraten.   Lange mussten wir auf die Ankündigung unseres zweiten Kindes warten. Erst knappe 9 Monate nach dem Verlust unseres ersten Kindes hielten wir Anfang August 2015 wieder einen positiven Schwangerschaftstest in den Händen. Obwohl bereits von Anfang an auch immer ein wenig Angst mit dabei gewesen ist, schaute ich doch positiv in die Zukunft. Wir erreichten die zwölfte Woche. Der errechnete Geburtstermin sollte am 7. April 2016 sein. Wir verkündeten auf Arbeit die frohe Botschaft und weihten diesmal auch unsere Familie ein. Nun erfuhren Sie auch von unserem Sascha. Beim Ultraschall um die...

Im Rahmen meines Themenmonats im April 2019 habe ich Geschichten von Sterneneltern gesammelt und veröffentlicht. Sterneneltern fühlen sich meistens unsichtbar, weil das Kind eben fehlt und zudem wird das Sternenkind totgeschwiegen, manchmal sogar in der eigenen Familie. Ich möchte, dass alle Sterneneltern sichtbar werden, dass das Thema Fehlgeburt, Totgeburt oder stille Geburt kein Tabu mehr ist und dass die Sternenkinder nicht in Vergessenheit geraten. Cathrin und ihre Sternentochter Nun schreibe ich tatsächlich das erste Mal meine, unsere Geschichte auf...

Im Rahmen meines Themenmonats im April 2019 habe ich Geschichten von Sterneneltern gesammelt und veröffentlicht. Sterneneltern fühlen sich meistens unsichtbar, weil das Kind eben fehlt und zudem wird das Sternenkind totgeschwiegen, manchmal sogar in der eigenen Familie. Ich möchte, dass alle Sterneneltern sichtbar werden, dass das Thema Fehlgeburt, Totgeburt oder stille Geburt kein Tabu mehr ist und dass die Sternenkinder nicht in Vergessenheit geraten. Unsere Sternenkinder Leonie und Tim 1995 wurde nach einer unbeschwerlichen und problemlosen Schwangerschaft unsere große Tochter geboren. Zu meinem Glück fehlte jedoch immer ein zweites Kind. Doch mein Mann fand immer einen Grund, dass nicht der passende Zeitpunkt wäre. Aber wann ist der schon? Wie groß war meine Freude, als sich mein Mann nach 12 Jahren doch noch für ein 2. Kind entschied. Das war im März 2007. Noch größer war sie, als es gleich im 1. Übungszyklus geklappt hat. Beim 2. Ultraschall sah ich das Herzchen schlagen. In diesem Moment verliebte ich mich...