Gefühle Archive - Leid und Freud
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Gefühle

"Trauerbegleitung im Coaching" ist ein Gastbeitrag für www.psylife.de, einem Magazin für Coaches, psychologische Berater und Psychotherapeuten.   Es betrifft uns alle, aber kaum jemand möchte sich aktiv mit diesem Thema auseinandersetzen: Dem Tod. Einher gehen Abschied, Verlust, Sterben, Trauer und Krise. Unzählige Menschen beschäftigen sich erst Jahre nach dem Todesfall mit ihrer Trauer, entweder weil sie durch Depressionen, Burn-out o.ä. dazu „gezwungen“ werden oder weil einfach vorher „kein Raum“ dafür da war. Erst letztens sagte eine ältere Dame zu mir „Das Kind soll doch fröhlich sein!“ Das Kind hatte seine Mutter verloren, ihre Tochter. Ich bin der Meinung: Nein, das Kind darf traurig sein. Gerade auch ältere Geschwister gehen oft in die Verantwortung für jüngere Geschwister oder sogar für den überlebenden Elternteil und erhalten nie die Möglichkeit selbst offen zu trauern. Trauerbegleitung kann hier auch im Coaching sinnvolle Arbeit leisten. Sheryl Sandberg sagte „Es ist ok, dass es nicht ok ist“. Ich habe diesen Satz...

Ich habe vor kurzem in unserer Facebook Gruppe „Was bleibt, ist Deine Liebe“ gefragt, welche Frage die Mitglieder ihrer Trauer am liebsten stellen würden. Eine Teilnehmerin fragte „Wann lässt Du mich mein Leben leben?“ Ich dachte sofort an „es lebt mich“, warum geben wir einem Gefühl so viel Kraft, dass es über unser Leben bestimmen kann? Was ist so groß, dass diese Botschaft der Trauer alles andere vereinnahmt? Die rosarote Brille Ich frage mich: wie wäre das umgedreht? Angenommen wir sind frisch verliebt. Wir kennen das ja alle, Liebe macht blind und so. Die rosarote Brille. Man vergisst Sachen, man „funktioniert“ praktisch nur noch in der Nähe des Anderen, man denkt an nichts anderes. Man ist euphorisiert, schläft kaum, ist aufgeregt. Bestimmt dann die Liebe auch das Leben? Sind wir dann nicht mehr entscheidungsfähig oder in der Lage unser Leben selbst zu gestalten? Klar, könnte man jetzt argumentieren, dass schon so manch eine schwerwiegende Entscheidung...

Trauer ist ein Prozess, d.h. es gibt irgendwann gute Tage und dann auch wieder schlechte. Wie eine Berg- und Talfahrt, wie eine Wanderung, wie beim surfen. Eine Freundin von mir hat die Surfanalogie für ihre Coachingmethode genommen und von ihr habe ich verstanden, dass man beim Surfen immer auf den Punkt schaut, zu dem man will und nicht auf den, der direkt vor einem liegt. Ich frage mich: Geht das in der Trauer auch? Phasen der Trauer Wer sich schon ein bisschen mit Trauer befasst hat weiss, dass es fünf Phasen der Trauer gibt (so wie die Phasen einer Krise). 1. Leugnen, 2. Wut, 3. Verhandeln, 4. Depression, 5. Akzeptanz. Ohne jetzt näher darauf einzugehen kannst Du wahrscheinlich diese Phasen nachvollziehen, wenn Du Dich an eine Krise oder einen Trauerfall erinnerst. 'Phase' bedeutet aber in dem Fall nicht, dass man drei Monate für Phase eins braucht, dann vier Wochen wütend ist und danach, von...

Dieser Artikel ist auch erschienen als Gastbeitrag in www.notanotherwomanmag.com. Immer wieder berichten mir Menschen in Trauer, dass sich Freundschaften während der Trauerzeit verändert haben. Oder sich der Freundeskreis halbiert hat. Oder dass die Menschen, von denen sie die meiste Unterstützung erhofft hatten sich nicht mehr gemeldet haben. Woran liegt das und wie geht man damit um? Generell gilt für alle Veränderungen im Leben, dass sie eine Entwicklung mit sich bringen. Wir lernen etwas Neues dazu, wir haben auf einmal andere Gefühle als vorher oder beschäftigen uns mit anderen Themen. Weil wir es müssen oder weil wir es wollen. Was das Thema Trauer so schwierig macht ist, dass es uns alle etwas angeht Es erinnert den anderen  wahrscheinlich an einen eigenen Verlust, der sehr schmerzlich war an einen unverarbeiteten Verlust und das Auseinandersetzen damit würde die eigenen verdrängten Gefühle hochbringen an die eigene Endlichkeit, den eigenen Tod daran, dass er keine Lösung für Dich hat und...

Man redet ja bekanntlich nicht schlecht von Toten. Oder doch? Trauer verbinden wir oft mit Sehnsucht, Schmerz, dem Fehlen eines geliebten Menschen, den wir uns zurück wünschen. Aber was, wenn wir uns einen Menschen nicht zurück wünschen? Ein Tabuthema. Wie ist das mit der Trauer wenn jemand stirbt mit dem wir zwar verbunden sind, aber zu dem wir keine Beziehung hatten? Vielleicht ein Ex-Partner, der uns betrogen hat oder ein Familienmitglied für das wir zwar rechtlich verantwortlich sind, aber zu dem wir nie ein enges Verhältnis hatten oder mit dem wir gar verstritten waren? Was wenn nach Jahren der Funkstille auf einmal die Nachricht kommt, dass der Konfliktpartner verstorben ist? Jemand in meiner Familie sagte einmal, dass meine Mutter froh sein könne, dass mein Vater sich von ihr getrennt hat, sonst müsste sie ihn jetzt im Rollstuhl über den Gang schieben und nicht seine neue Frau. Wie Ihr seht, empathisch läuft es in meiner Familie...

Immer wenn ich erzähle, dass ich ehrenamtlich im Hospiz arbeite kommt "Oh wow, Respekt, aber ich könnte das nicht". Klar, verstehe ich. Jedoch frage ich mich oft, was sich Menschen unter einem Hospiz vorstellen. Ich habe letztens erzählt, wie lustig es manchmal ist. Und was für bewegende Geschichten ich oft höre. Da ist ein älterer Herr, der jedem der ihn besucht das Hochzeitsfoto von ihm und seiner Frau zeigt. Von 1963. Und mit Stolz erzählt er dann von seiner Frau. Immer noch, in 2018. Und er erzählt von seiner Arbeit in der DDR und was er alles erlebt hat. Dann eine andere Dame, die mir jede Woche dasselbe erzählt, aber wenn sie lacht sieht sie aus wie ein kleines Mädchen dass sich total freut, dabei zieht sie die Schultern so hoch. Sie sitzt jeden Nachmittag im Gemeinschaftsraum und trinkt ihren Kaffee. Vom gelebten Leben erzählen Es ist so wichtig, dass wir die Geschichten der...

Am Wochenende habe ich endlich einen Kurs in Gewaltfreier Kommunikation gemacht. Es geht darum wertschätzend in Kontakt zu bleiben, Bedürfnisse zu äußern und sich überhaupt klar zu werden darüber wie man auf das Verhalten des Anderen reagiert, also mit welchem Gefühl. Die Grundannahmen der GFK Grundlegend wichtig ist hier Empathie. Wir klagen nicht an oder bewerten die Handlung des Anderen. Alle Menschen möchten ihre Bedürfnisse befriedigen Menschen hungern nach Einfühlung und Wertschätzung Unsere Bedüfnisse sind Motivation (Strategie) für unsere Handlungen Grundsätzlich erlernen wir "trennende Kommunikation", können daher auch gewaltfreie Kommunikation wieder erlernen "Nicht die Handlungen des anderen lassen uns Gefühle erleben, sondern unsere (nicht) erfüllten Bedürfnisse." Sehr interessant finde ich vor allem die "Pseudogefühle", also Begriffe, die wir als Gefühle verwenden. Am häufigsten sprechen wir von Pseudogefühlen, wenn wir den Satz beginnen mit "Ich fühle mich...

Kennst Du das? Es geht Dir miserabel, vielleicht hast Du eine Trennung hinter Dir oder es ist tatsächlich jemand gestorben. Du heulst Dich aus, teilst Dein Leid, weisst nicht was Du tun sollst und Dein Gegenüber sagt nach einer gewissen Zeit: "Das wird wieder!". Oder: "Du bist doch noch jung." Oder: "Zeit heilt alle Wunden." Oder: "Reiß Dich zusammen." Gut gemeint ist nicht gleich gut Auch wenn wir wissen, dass die andere Person es gut meint, es ist nicht gut für uns. Was wir hören ist "Deine Gefühle sind nicht so schlimm, mach nicht so einen Wind darum, es ist eh bald alles wieder vergessen". Natürlich möchte die andere Person dass es uns besser geht und versucht uns damit zu vermitteln, dass wir nicht ewiglich leiden werden. Auch das ist vollkommen richtig. Der Schmerz und das Leid werden vorübergehen Doch jetzt, in diesem Moment leiden wir und das Herz schmerzt. Wir wissen nicht, was wir tun sollen....

Manchmal sind die Tage grau, die Motivation im Keller, der Ausblick schlecht, Deine Laune miserabel und nichts läuft annähernd so wie Du es gerne hättest. Normal! Wir sind Menschen, keine Maschinen. Wir haben Gefühle, Empfindungen, chemische Reaktionen im Körper, mal schlecht gegessen, mal sind wir wetterfühlig, mal hormongesteuert. Ich nehme solche Tage generell hin, gehe früh ins Bett und weiss, dass der nächste Tag schon wieder anders sein wird. Wenn Du aber trotzdem etwas tun möchtest um wieder etwas positiver zu werden, habe ich hier 10 Tipps für Dich: Denk an Deinen größten Traum und stelle Dir vor wie Du Dich fühlst, wenn Du ihn erreicht hast. Ich möchte zBsp am Meer leben, fühle den Sand zwischen den Zehen, höre das Schreien der Möwen und mir bläst der Wind um die salzige Nase *seufz* Mache Sport bzw bewege Dich. Ob joggen oder spazieren gehen. Geh raus, atme die frische Luft tief ein, lass...