Artikel Archive - Leid und Freud
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Ich habe in unserer Facebook Gruppe für Trauernde gefragt: Welche Frage würdest Du Deiner Trauer gerne stellen? Eine Teilnehmerin fragte: "Wann sehe ich die Trauer als Freund und nicht -wie aktuell- als Feind?" Annehmen und akzeptieren Debbie Ford sagte einmal im Rahmen ihrer Arbeit mit Schatten: "What we resist, persists." Frei übersetzt bedeutet es so viel wie, wir geben Energie in das, worauf wir uns konzentrieren. Ein Beispiel: Wenn mich jemand nervt, dann denke ich mit großer Wahrscheinlichkeit darüber nach, wie sehr mich diese Person nervt. All die blöden Sachen, die diese Person macht, wie sie nicht merkt, dass sie nervt, wie sie spricht, sich kleidet, etc. Und wie leicht können wir uns in das Genervt-Sein reinsteigern. Ich glaube, jeder von uns hat das schonmal erlebt. Was aber gleichzeitig passiert ist, dass wir unsere ganze Energie zu dieser Person fliessen lassen. Auch, wenn es "negative" Energie ist. Und umso mehr Energie in etwas fliesst, umso...

Ich habe in unserer Facebook Gruppe „Was bleibt, ist Deine Liebe“ gefragt, welche Frage die Mitglieder ihrer Trauer am liebsten stellen würden. Eine Teilnehmerin fragte „Warum konnten wir Dich nicht halten?“. Es geht dabei um einen Menschen, der sich entschieden hat freiwillig aus dem Leben zu gehen. Das "Warum?" Wenn jemand sich entscheidet sein Leben zu beenden (ob nun gewaltsam oder durch die Ablehnung von Medikation/Therapie), dann ist das für alle Betroffenen auch immer eine Art "Zurückweisung". Ein Schlag ins Gesicht. Irgendwie fragen wir uns dann "Warum will er/sie nicht mehr am Leben mit uns teilhaben? Was stimmt mit uns nicht? Was stimmt mit dem Leben nicht?" Sein eigenes Leben zu beenden ist gegen das Gesetz der Natur. Teilen wir doch alle den Willen zum Überleben. Wie also kann es sein, dass jemand den wir lieben, nicht mehr leben will? Eine solche Entscheidung stellt alles in Frage. Nicht nur die Beziehung, die wir zum Verstorben haben...

Ich möchte Dir ein kleines Ritual vorstellen, dass Du entweder alleine oder mit Deinen Lieben zu Weihnachten machen kannst. Wir reflektieren dabei Gefühle wie Trauer, Erinnerungen, Mut, Liebe und Hoffnungen für das vergangene Jahr, aber auch für das Kommende. Was soll mich weiterhin begleiten? Wie kann ich die Erinnerungen an den Verstorbenen in meinen Alltag einbauen? Wo spüre ich Hoffnung und Liebe? Wir haben dieses Ritual im "Christmas with the ones we lost"-Event gemacht Mitte Dezember: Statt der 4 Adventskerzen zündest Du 5 Kerzen an. Am besten nacheinander, jeweils mit einer kurzen Pause, um für Dich nachzufühlen, was die Worte in Dir auslösen. 1. Kerze: Trauer Der Schmerz des Verlustes ist überwältigend. Er erinnert uns an die Liebe zu Dir. 2. Kerze: Erinnerung Damals, als wir gelacht haben, geweint, uns gestritten, uns geneckt. Die Freude und Liebe, die Du uns gabst. 3. Kerze: Mut Mut unsere Trauer anzunehmen, uns gegenseitig zu trösten, unser Leben neu auszurichten. 4. Kerze: Hoffnung Unsere Liebe...

Am Wochenende habe ich endlich einen Kurs in Gewaltfreier Kommunikation gemacht. Es geht darum wertschätzend in Kontakt zu bleiben, Bedürfnisse zu äußern und sich überhaupt klar zu werden darüber wie man auf das Verhalten des Anderen reagiert, also mit welchem Gefühl. Die Grundannahmen der GFK Grundlegend wichtig ist hier Empathie. Wir klagen nicht an oder bewerten die Handlung des Anderen. Alle Menschen möchten ihre Bedürfnisse befriedigen Menschen hungern nach Einfühlung und Wertschätzung Unsere Bedüfnisse sind Motivation (Strategie) für unsere Handlungen Grundsätzlich erlernen wir "trennende Kommunikation", können daher auch gewaltfreie Kommunikation wieder erlernen "Nicht die Handlungen des anderen lassen uns Gefühle erleben, sondern unsere (nicht) erfüllten Bedürfnisse." Sehr interessant finde ich vor allem die "Pseudogefühle", also Begriffe, die wir als Gefühle verwenden. Am häufigsten sprechen wir von Pseudogefühlen, wenn wir den Satz beginnen mit "Ich fühle mich...

Die wundervolle Verena von Womenistas.at  hat ein Interview mit mir gemacht im Rahmen ihrer Quarterlifeshow. Es geht dabei um Frauen, die ihr Leben verändern oder auch verändern mussten. Ganz tolle Artikel! Das Interview könnt Ihr lesen, als Podcast hören oder natürlich anschauen! ...

Meine Lieblingszitate. Ob als Beileid, Aufmunterung oder Ermutigung. Nie mehr um einen passenden Satz verlegen sein   "Trauer ist keine Krankheit, die geheilt werden muß, sondern ein natürlicher Bestandteil des Lebens. Der Geist kennt keinen Verlust. Der Geist weiß, daß jede Geschichte einen Anfang und ein Ende hat, die Liebe aber ewig ist."- Louise Hay "Weine nicht, dass es vorüber. Lächle, dass es gewesen" - Konfuzius "Ins Leben gehen heisst auch in den Tod eintreten" - Laotse "Ein Neubeginn versteckt sich oft hinter einem schmerzvollen Ende." - Laotse "Nichts verschwindet bis es uns nicht beigebracht hat was wir lernen sollen." - Pema Chödrön "Wenn ich mein Leben noch einmal leben könnte, würde ich die gleichen Fehler machen. Aber ein bisschen füher, damit ich mehr davon habe." - Marlene Dietrich "Wenn ich die Wahl habe zwischen dem Nichts und dem Schmerz dann wähle ich den Schmerz." - William Faulkner "Wer einmal sich selbst gefunden hat, kann nichts auf dieser Welt...

6 Bücher für neuen Mut und neue Perspektiven (erprobt!)   Ich vergebe: Der radikale Abschied vom Opferdasein Wie kann es sein, dass diejenigen, die uns am meisten verletzen und wehtun, auf einer höheren Ebene unsere innigsten Freunde sind? Und wenn das so ist, wie können wir dann unsere Beziehungsprobleme, unseren Ärger und unsere Verletztheit in Liebe und Mitgefühl transformieren?   Byron Katies The Work: Der einfache Weg zum befreiten Leben Die Amerikanerin Byron Katie hat eine Methode entwickelt, mit der jeder Mensch die Urteile, die er über seine Außenwelt fällt, als Mittel zur Selbsterkenntnis einsetzen kann: The Work, ein ebenso einfaches wie wirkungsvolles System zur Erlangung innerer und äußerer Freiheit.   Schattenarbeit: Wachstum durch die Integration unserer dunklen Seite Neben den lichtvollen Seiten gehört zu unserer Persönlichkeit auch der „Schatten“ – Charakterzüge, die wir nicht wahrhaben wollen und daher verdrängen. Aber erst wenn wir unsere Schattenseiten anerkennen und heilen, können wir Zufriedenheit, innere Ausgeglichenheit und tiefes Wohlbefinden empfinden, können...

Manchmal sind die Tage grau, die Motivation im Keller, der Ausblick schlecht, Deine Laune miserabel und nichts läuft annähernd so wie Du es gerne hättest. Normal! Wir sind Menschen, keine Maschinen. Wir haben Gefühle, Empfindungen, chemische Reaktionen im Körper, mal schlecht gegessen, mal sind wir wetterfühlig, mal hormongesteuert. Ich nehme solche Tage generell hin, gehe früh ins Bett und weiss, dass der nächste Tag schon wieder anders sein wird. Wenn Du aber trotzdem etwas tun möchtest um wieder etwas positiver zu werden, habe ich hier 10 Tipps für Dich: Denk an Deinen größten Traum und stelle Dir vor wie Du Dich fühlst, wenn Du ihn erreicht hast. Ich möchte zBsp am Meer leben, fühle den Sand zwischen den Zehen, höre das Schreien der Möwen und mir bläst der Wind um die salzige Nase *seufz* Mache Sport bzw bewege Dich. Ob joggen oder spazieren gehen. Geh raus, atme die frische Luft tief ein, lass...

Kennst Du das? Eigentlich hast Du Hunderte Ideen für Dein Herzensprojekt, aber Dir fehlt die Motivation? Eigentlich hast Du eine volle To Do Liste, aber Du weisst gar nicht wo Du anfangen sollst? Ich habe heute für Dich 5 Schritte, die Dir Deine Motivation zurückbringen und Dich zum Anfangen/Weitermachen verleiten. Los geht's: 1. Time out Stelle sicher, dass Du Dir neben dem Job, den Kindern, dem Sport, dem Haushalt, etc genügend Zeit für Dich selbst nimmst. Wenn Dein Hobby oder Herzensprojekt nur ein weiteres To Do auf Deiner Liste ist, das Dir Druck bereitet, killt das Deine Motivation. Und wenn Du jetzt denkst 'aber genau die Zeit für mich habe ich nicht', dann überdenke das nochmal. Zeit ist eine Frage der Priorisierung. Priorisierung eine Frage der Wichtigkeit. Natürlich ist es schön, wenn auch noch Staub gewischt und aufgeräumt ist. Aber bringt Dich das mit Deinem Herzensprojekt weiter? Was ist langfristig für Dich wichtig? Sauberkeit...

Der letzte Tag des Jahres und natürlich der Tag an dem viele von Euch darüber nachdenken, wie das Jahr für Euch war. Ich denke seit einigen Wochen darüber nach, denn ich habe dieses Jahr einige Themen, die ich mit mir rumschleppe. Ich weiss nicht, wie ich sie lösen soll. Ich will aber auch eigentlich gar nicht mehr viel Energie dort reinstecken. Also sitze ich auch heute wieder hier und denke 'Willst Du das nächstes Jahr auch noch durchkauen? Nein, aber 100%ig loslassen kann ich es auch noch nicht.' Also was tun? Ich habe diese Situation in meinem Leben, über die ich immer wieder nachdenken muss. Die in ähnlicher Form schon vor ein paar Jahren passiert ist. Damals habe ich mir gesagt 'Das passiert Dir nie wieder!'. Nur zwei Jahre später ist es mir wieder passiert. Und darüber komme ich einfach nicht weg. Jeden Tag frage ich mich: Wie konntest Du nur wieder so doof sein? Warum hast Du wieder...